Planung für „Bahntower“ in Cottbus kann beginnen

Die Planungen für das Umfeld des neuen Bahnwerks in Cottbus können jetzt forciert werden. Ziel ist es, die planungsrechtlichen Grundlagen
für den Bau eines Verwaltungs- und Technologiezentrums an der Wilhelm-Külz-Straße voranzubringen.

pm

Dazu übergab der Lausitzbeauftragte der Landesregierung, Dr. Klaus Freytag, am vergangenen Freitag, einen Fördermittelbeschied über 49.000 Euro an Oberbürgermeister Holger Kelch. Die Stadt trägt aus eigenen Mitteln ebenfalls 50 Prozent der Gesamtkosten von ca. 100.000 Euro für das Planverfahren.
OB Holger Kelch: „Das ist eine der wichtigsten Aufgaben, die die Stadt im Strukturwandel erfüllt. Wir schaffen die Voraussetzungen für Ansiedlungen und eine attraktive die städtebauliche Entwicklung. Unsere Stadt bekommt dort eine neue, herausragende Adresse.“

(V.l.): Ordnungsdezernent Thomas Bergner, OB Holger Kelch, Lausitzbeauftragter Klaus Freytag, Doreen Mohaupt (Fachbereichsleiterin Stadtentwicklung).
Foto: Stadt Cottbus/Chóśebuz/Sylke Kilian

In unmittelbarer Nachbarschaft zum neuen Bahnwerk und dem Hauptbahnhof sollen mit dem Bebauungsplan die planungsrechtlichen Zulässigkeitsvoraussetzungen für den Bau eines Verwaltungs- und Technologiezentrums geschaffen werden. Dort sollen Bundes- und Landesbehörden, Institute und/oder Einrichtungen der BTU Cottbus-Senftenberg im Rahmen des modularen Aufbaus des Lausitz Science Parks Platz finden. Die Lage am Nordausgang des Bahnhofes gilt als Standortvorteil für Büros, Forschung, Werkstätten, Labore sowie ein Parkhaus.

Dieses neue „Eingangstor“ zur Stadt wird voraussichtlich auch ein Hochhaus als städtebauliche Dominante und sichtbares Zeichen der
Strukturwandelstandorte in der Stadt erhalten.

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