Neujahrsempfang in der Stadthalle: Cottbus ist wieder eine Stadt im (Lausitzer) Aufbruch
Am vergangenen Mittwoch fand in der vollbesetzten Stadthalle Cottbus der Neujahrsempfang der Stadt statt. Die Veranstaltung wurde von einem beeindruckenden Rahmenprogramm begleitet, das von der Jugendgruppe der Ballettschule Werhun und der Big Band des Konservatoriums gestaltet wurde. Warum sich Cottbus selbstbewusst als Lokomotive des Wandels in der Lausitz versteht.
C.M.Schwab
Höhepunkt war wie gewohnt die Ehrung von herausragenden Persönlichkeiten, die sich um die Stadt und ihre Bürger verdient gemacht haben. Diesmal schrieben sich Reinhard Drogla, lange Jahre Leiter des Kinder- und Jugendtheaters Piccolo und Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung, sowie der Popsänger Alexander Knappe in das Ehrenbürgerbuch ein.
Im Mittelpunkt des Empfangs stand dann die Ansprache des Oberbürgermeisters Tobias Schick im Mittelpunkt. Schick zog eine Bilanz über die Fortschritte der Stadt Cottbus in den vergangenen Monaten und gab einen optimistischen Ausblick auf die kommenden Jahre. Er betonte den Aufbruch der Stadt im Zeichen des Strukturwandels und stellte zentrale Projekte wie die Entwicklung der neu gegründeten Medizinischen Universität Lausitz, aber auch die Umgestaltung der Stadtpromenade und die Sanierungen von Schulen und Straßen in den Fokus.
Die Lokomotive des Wandels
„Cottbus ist wieder eine Stadt im Aufbruch“, erklärte Schick und hob die Bedeutung gemeinsamer Verantwortung hervor: „Wir sind die Lokomotive des Wandels in der Lausitz und verstehen uns nicht als Bittsteller.“ Es brauche dafür vor allem Menschen, die anpacken und mittun. Viele von ihnen seien heute im Saal. Der Oberbürgermeister betonte, dass wirtschaftlicher Erfolg nur durch den Abbau von Bürokratie und durch eine verstärkte Unterstützung für lokale Unternehmen und Handwerker möglich sei. „Wir sind es, die gemeinsam das Leben hier vor Ort bestimmen“, führte er weiter aus.
Das Projekt Cottbuser Ostsee beschrieb Schick als Symbol des Wandels: „Der Ostsee steht für die Neugestaltung dieser Flächen, für moderne Stadtentwicklung, Naherholung und Tourismus.“ Projekte wie der geplante Radweg um den See und die zukünftige Nutzung als Speicher seien greifbare Beispiele für die Fortschritte.
Mit einem Blick auf die Herausforderungen der kommenden Jahre schloss Schick seine Rede mit den Worten: „Auf dass ganz Cottbus/Chóśebuz … zum Herzensort für alle wird, die hier leben und Teil dieser Gemeinschaft sein wollen.“
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