Medizin der Zukunft in der Lausitz

Sana Gefäßzentrum Lausitz bündelt Kompetenzen in Senftenberg und Hoyerswerda

STARK für die LAUSITZ

Gleiches Logo. Gleiches Ziel: Die bestmögliche Versorgung von Gefäßpatienten in der gesamten Lausitz. Die Zukunft der Medizin bei Sana ist vernetzt, integriert und von Kooperation geprägt. Im neuen Sana Gefäßzentrum Lausitz bilden die Sana Kliniken Niederlausitz und das Lausitzer
Seenland Klinikum Hoyerswerda seit Mitte des Jahres ein starkes Netzwerk über die Landesgrenze zwischen Brandenburg und Sachsen hinweg. Mit der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages vereinen sich Fachkompetenz, medizinische Expertise und hochqualifizierte Pflege unter dem gemeinsamen Dach der Sana. Das Ziel: Fähigkeiten und Potenziale im Interesse der Patienten bündeln und Fälle in der Gefäßmedizin gemeinsam bearbeiten.

Lausitzer Standorte ergänzen sich ideal

Das Sana Gefäßzentrum Lausitz vereint die Kompetenzen des zertifizierten Gefäßzentrums Niederlausitz, in dem seit mehr als 25 Jahren gefäßchirurgische Eingriffe vorgenommen werden, mit der jahrzehntelangen Expertise bei hochkomplexen Gefäßrekonstruktionen mit modernster Schlüsselloch-Technologie und bei Aorteneingriffen im Bauch oder Brustkorb in Hoyerswerda. Davon profitieren vor allem die Patientinnen und Patienten, die sich in Behandlung begeben. Einer davon ist Roland Maring im Senftenberger Gefäßzentrum. „Ich bin schwer gestürzt und beim Röntgen wurde festgestellt, dass meine Bauchaorta stark erweitert ist“, erklärt der 80-Jährige. Mit der Diagnose war der Weg für Roland Maring klar: Eine Operation ist unumgänglich. Eigentlich hätte er zur Weiterbehandlung eine Überweisung nach Dresden oder Berlin erhalten. Seit der Gründung des Sana Gefäßzentrum Lausitz ermöglichen gegenseitige Konsultationen im stationären und ambulanten Bereich den Patienten ein Wahlrecht über den Ort des Eingriffes, so dass auch wohnortnahe Behandlungen möglich sind. „Gerade Patienten mit Gefäßerkrankungen bringen viele Begleiterkrankungen an Nieren, am Herzen und anderen Organen mit. Bei der Abwägung der besten Therapieoption kommt es dabei auf eine multiprofessionelle Sicht auf den einzelnen Fall und die Begleitung durch Angehörige an“, sagt Tom
Hammermüller, Chefarzt Gefäßzentrum Niederlausitz. Das ist ein weiterer wichtiger Vorteil: Patienten sind nicht fern ihrer bekannten Umgebung und können auch leichter von Angehörigen besucht werden, als wenn diese viele Kilometer in die nächste Großstadt fahren müssten.

Chefarzt des Gefäßzentrums der Sana Kliniken Niederlausitz, Tom Hammermüller, mit Oberarzt Walid Awadallah (links). Gemeinsam beurteilen Sie dank modernsten diagnostischen Medizingeräten und hochauflösender Bildgebungstechnik den Gefäßstatus einen Patienten.

Gemeinsam für Patienten

Die Idee des Sana Gefäßzentrum Lausitz geht für Roland Maring auf. Der 80-jährige Senftenberger konnte nur wenige Kilometer von der Heimat entfernt operiert und bestens versorgt werden. Im Lausitzer
Seenland Klinikum Hoyerswerda haben die Gefäßspezialisten die komplette Hauptschlagader im Bauch des Senftenberger Patienten ersetzt – und das ohne großen Schnitte. Chefarzt Tom Hammermüller
samt Team und die Hoyerswerdaer Gefäßchirurgen um Chefarzt Dr. Jürgen Müller bilden dabei ein gemeinsames OP Team und bleiben so von der ersten Diagnostik bis zur Entlassung nach der Operation an der Seite der Patienten. Zum multiprofessionellen Team gehört auch die Hoyerswerdaer Klinik für Kardiologie und Angiologie unter Leitung von Dr. Olaf Altmann.

Auch als Arbeitgeber wollen die Sana Kliniken Niederlausitz und das Lausitzer Seenland Klinikum gemeinsam attraktiver werden. Durch die Zusammenarbeit bei der Gefäßmedizin könnten etwa Fachärzte ein viel breiteres Spektrum an Therapiemöglichkeiten kennenlernen, als das bislang an nur einem Standort möglich gewesen wäre. Das kann die Lausitzer Standorte für Assistenzärzte interessanter machen. Außerdem wollen die Mediziner aus Südbrandenburg und Ostsachsen in klinischen Studien noch enger als bisher zusammenarbeiten und auch ein gemeinsames Fort- und Weiterbildungsprogramm entwickeln.

Sana Gefäßzentrum Lausitz in Hoyerswerda und Senftenberg

Die Zusammenarbeit der drei Sana-Häuser in Hoyerswerda, Senftenberg und Lauchhammer ist bislang einzigartig. Mirko Papenfuß, Geschäftsführer des Lausitzer Seenland Klinikum fasst zusammen: „Für uns ist das ein wichtiger Meilenstein. Es ist bestimmt auch nicht die letzte Aktion, die wir gemeinsam machen.“ Die Klinik-Standorte in Hoyerswerda und Senftenberg, die sich beide in verschiedener Form mit Gefäßerkrankungen auseinandersetzen, arbeiten jetzt als Sana Gefäßzentrum Lausitz eng zusammen. „Die einzelnen Fachbereiche ergänzen sich ideal, sodass wir den Patienten eine umfassende Versorgung ohne Entlassung und erneute Krankenhauseinweisung bieten können“, sagt Sadık Tastan, Geschäftsführer der Sana Kliniken Niederlausitz in Senftenberg.

V.l.n.r.: Chefarzt Dr. Olaf Altmann, Chefarzt Dr. Jürgen Müller und Chefarzt Tom Hammermüller und (hinten, v.l.n.r.) der Geschäftsführer des Lausitzer Seenland Klinikums, Mirko Papenfuß sowie der Geschäftsführer der Sana Kliniken Niederlausitz, Sadık Tastan, bei der offiziellen Kooperationsunterzeichnung.

Zum Sana Gefäßzentrum
Lausitz gehören:

» das Gefäßzentrum der Sana
Kliniken Niederlausitz unter
Leitung von Chefarzt Tom
Hammermüller
» die Klinik für Viszeral-, Thorax-,
Gefäß- und Kinderchirurgie am
Lausitzer Seenland Klinikum
unter Leitung von Chefarzt Dr.
med. Jürgen Müller
» die Klinik für Kardiologie und
Angiologie am Lausitzer
Seenland Klinikum unter
Leitung von Chefarzt Dr. med.
Olaf Altmann

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