<strong>Euphorisierender Neujahrsempfang der Stadt Cottbus</strong>
Die Stadt Cottbus lud am Mittwochabend zum Neujahrsempfang in die Stadthalle Cottbus ein. Zwei Cottbuser erhielten im Rahmen dessen das Bundesverdienstkreuz – ein Abend, der euphorisierte.
Jannis Simons
Sehr euphorisierend startete die Stadt Cottbus mit ihrem Neujahrsempfang in der Stadthalle mit rund 1.000 Gästen ins neue Jahr. Es war der erste große Auftritt vom neuen Oberbürgermeister Tobias Schick, dessen Einladung viele engagierte Bürgerinnen und Bürger der Stadt, hochrangige Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Sport gefolgt sind. Unter dem Motto „Boomtown“ wurde deutlich, welche Chancen sich aktuell und in Zukunft für die Stadt Cottbus und die gesamte Region ergeben, welch tolles Potenzial schon jetzt in ihr steckt und dass dieser positive „Boom“ noch mehr Menschen erreichen muss. Bei all dem berauschenden Blick nach vorne, ehrte die Stadt jedoch auch die jahrelangen Verdienste von Cottbuser Unternehmern. So durften sich der Bauunternehmer Bernd Pabel, die Unternehmerfamilie Speer von der gleichnamigen Fleischerei sowie Kraftwerksspezialist Michael Stein aufgrund ihrer unternehmerischen wie ehrenamtlichen Leistungen in die Ehrenchronik der Stadt Cottbus verewigen.
Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke sagte per Videobotschaft: „Cottbus bleibt das Herz und der Motor der Lausitz.“ Ein wahres Loblied auf die Stadt gab Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle. „Nirgendwo sonst finden Start-Ups, Wissenschaftler, Kulturschaffende und viele weitere künftig und schon jetzt so tolle Bedingungen vor, um sich frei zu entfalten.“

Zwei Bundesverdienstkreuze für Cottbuser
Eine ganz besondere Ehre wurden den Cottbusern Reinhard Drogla und Jörg Rohde zuteil. Schüle verlieh im Auftrag des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier dem Piccolo-Gründer und Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung, Reinhard Drogla, sowie dem Vorsitzenden des Fördervereins des Staatstheaters Cottbus, Jörg Rohde, das Bundesverdienstkreuz. „Sie beide geben Menschen Hoffnung, dass man etwas schaffen kann, wenn man nur Mut aufbringt“, sagte die Ministerin offenherzig. Beide stünden sinnbildlich für das vielfältige kulturelle Engagement in und um Cottbus, so Schüle weiter.
Schick mit positiven Aussichten – „Ich habe richtig Bock“
Der Cottbuser Oberbürgermeister verkündete im Rahmen seiner Neujahrsansprache der Stadt viele gute Aussichten. So sprach Schick von einem wahren Bauboom, den die Stadt in den kommenden Monaten und Jahren erleben werde: „Unsere Planer sitzen aktuell an sechsmal so vielen Bebauungsplänen als noch 2019.“ Auch umfangreiche Infrastrukturmaßnahmen kündigte der OB u.a. mit der Sanierung der Rosa-Luxemburg-Straße sowie der Fahrbahn auf dem Stadtring aus Richtung Peitz an. Der Bau eines Radweges in der Seeachse, die die Altstadt mit dem Ostsee verbinden wird, komme ebenfalls. Auch Schulsanierungen stehen auf der Agenda. Bis 2024 sollen alle Schulen über schnellstmögliches Internet verfügen. Investitionen soll es laut Schick im Tierpark, in und um den Spreeauenpark, aber auch ins Stadion der Freundschaft geben. Er spricht von einem „goldenen Zeitalter, denn Cottbus werde Mediziner-, Hafen-, internationale Forschungsstadt und ist und soll die Stadt der Energiewirtschaft bleiben“.

Foto: Simons
Angekündigt wurden auch die erste von mehreren Sicherheitskonferenzen. „Kluge Köpfe bleiben und kommen erst, wenn Cottbus sich weltoffen, gastfreundlich, modern und auch gerne ein bisschen cool zeigt. Zweite wichtige Voraussetzung für den Zuzug ist eine Stadt, in der sich alle sicher fühlen.“ Die erste von mehreren geplanten Sicherheitskonferenz findet schon nächste Woche statt. Bei allen Herausforderungen betonte Tobias Schick immer wieder seinen Optimismus und seine Zuversicht. „Packen wir gemeinsam an, reden wir über unsere Erfolge – ich habe richtig Bock“, lautete das Credo des Oberbürgermeisters, was nach diesem euphorisierenden Abend viele Cottbuserinnen und Cottbuser mit ihm teilen.

Foto: Simons